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Tools & Anwendungen1,5 Tage

Handwerks-Apps und Formulare mit KI selbst erstellen

Du brauchst eine kleine digitale Lösung, doch kein Anbieter bildet Deinen Arbeitsablauf passend ab? Du entwickelst ohne Programmierkenntnisse eine eigene App oder ein digitales Formular für einen konkreten Einsatz in Deinem Handwerksbetrieb.

Dauer
Tag 1: 10:30–17:30 Uhr · Tag 2: 09:00–13:00 Uhr
Ort
handwerksimpulse Akademie, Wintergasse 4, 65239 Hochheim am Main
Leitung
Thorsten Moortz
Preis
990 € zzgl. USt.

Handwerks-Apps und Formulare mit KI selbst erstellen

1,5-Tage-Seminar

Seit Jahren wartest Du auf die passende Software. Auf Messen sieht jede Lösung überzeugend aus. Im Betriebsalltag passt dann aber keine so richtig: zu teuer, zu komplex oder zu starr.

Also läuft die Prüfung weiter über eine Tabelle, das Übergabeprotokoll über einen Vordruck aus dem Kopierer und die Werkzeugausgabe über einen Zettel an der Wand.

Was heute anders ist? Deine nächste Software kaufst Du nicht. Du beschreibst sie.

Warum dieser Tag

Warum das heute geht und vor zwei Jahren nicht

KI-Werkzeuge wie Lovable oder Manus erstellen aus einer Beschreibung in normaler Sprache eine funktionierende Anwendung. Du beschreibst, was Du brauchst. Die KI entwickelt die Anwendung, testet sie und verbessert sie Schritt für Schritt.

Was vor zwei Jahren noch ein Softwareprojekt für 15.000 Euro war, entsteht heute an einem Nachmittag – vorausgesetzt, die Beschreibung stimmt.

Genau darin liegt die eigentliche Arbeit. Die Qualität des Ergebnisses hängt davon ab, wie präzise Du Deine Anforderungen formulierst.

Wer der KI sagt: „Bau mir eine Mauer“, bekommt eine Mauer – ohne Fundament, ohne Tür und ohne Bewehrung.

Wer dagegen sagt: „Bau mir eine Natursteinmauer rund um mein 800-Quadratmeter-Grundstück, 1,20 Meter hoch, 30 Zentimeter breit, mit Fundament und einer Tür auf der Nordseite zum Garten“, bekommt genau die Lösung, die er braucht.

Klare Erwartungen

Was Dich erwartet – und was nicht

Das gibt es hier nicht
Kein Programmierkurs. Keine Vorführung fertiger Produkte. Kein Vergleich von Anbietern.
Das bekommst Du
Du bringst einen eigenen Anwendungsfall aus Deinem Arbeitsalltag mit und setzt ihn im Seminar direkt um. Am Ende gehst Du nicht nur mit einer funktionierenden Lösung nach Hause, sondern auch mit dem Wissen und der Vorgehensweise, um zukünftige Anwendungen selbstständig umzusetzen.

Wer eine fertige Lösung sucht, ist hier falsch.

Wer bereit ist, seinen Ablauf präzise zu beschreiben, ist hier genau richtig.

Zielgruppe

Für wen dieses Seminar gedacht ist

Für Inhaberinnen und Inhaber, Bauleitung, Büroleitung, Qualitätsverantwortliche und alle, die Formulare, Checklisten oder Erfassungen im Betrieb selbst entwickeln oder weiterentwickeln möchten.

Voraussetzung: Du hast schon mit KI gearbeitet und kennst Deine Abläufe im Detail. Programmierkenntnisse brauchst Du nicht!

Dieses Seminar ist noch nicht das Richtige für Dich, wenn Du gerade erst mit KI beginnst. Starte dann am besten mit „KI-Grundlagen für das Handwerk“.

Der Kern

Worum es wirklich geht

Nicht jede Aufgabe braucht eine gekaufte Software. Viele Betriebe haben drei, vier oder fünf kleine Abläufe, für die es keine passende Lösung gibt – weil der Markt dafür einfach zu klein ist.

1

Typische Beispiele aus dem Handwerk sind eine Mängelerfassung mit Fotos und Zuordnung zum Auftrag, ein Übergabeprotokoll mit Unterschrift auf dem Handy, eine Prüfliste für wiederkehrende Wartungen, die Werkzeug- und Fahrzeugausgabe, eine Erfassung für Kleinmaterial oder ein Formular für die Urlaubsplanung.

2

Jede einzelne dieser Aufgaben wirkt klein. Zusammen kosten sie im Laufe eines Jahres jedoch deutlich mehr Zeit, als den meisten Betrieben bewusst ist.

Vor dem Seminar

Deine Vorbereitung

Plane für die Vorbereitung etwa zwei Stunden ein.

Damit Du im Seminar direkt loslegen kannst, bereite bitte folgende Punkte vor:

Bringst Du Deinen eigenen Anwendungsfall mit, verlässt Du das Seminar mit einer fertigen Lösung für Deinen Betrieb. Wer noch keinen eigenen Anwendungsfall hat, arbeitet an einem Praxisbeispiel.

Wähle einen Anwendungsfall aus, den Du im Seminar bauen willst.
Bringe das Papierformular oder die Tabelle mit, die Ihr heute dafür nutzt.
Notiere alle Felder, die erfasst werden, und wer sie ausfüllt.
Notiere, was danach mit den Daten passiert: Wer bekommt sie, wo werden sie abgelegt, wozu werden sie gebraucht?
Schreibe drei Funktionen auf, die Dir heute fehlen und für die es noch keine passende Lösung gibt.
Nach dem Seminar

Was Du mitnimmst

Eine fertige Anwendung oder ein fertiges Formular, das Du im Seminar selbst entwickelt hast
Eine schriftliche Anforderungsbeschreibung, die Dir als Vorlage für zukünftige Anwendungen dient
Die Sicherheit zu entscheiden, wann Lovable, wann Manus und wann eine klassische Software die bessere Wahl ist
Eine klare Struktur für Zugriffe, Datenablage und Verantwortlichkeiten
Einen konkreten Plan, wie Du die Anwendung erfolgreich in Deinem Betrieb einführst
Der Seminartag

Die sieben Arbeitsblöcke

01Was sich lohnt und was nicht

Nicht jede Idee eignet sich für eine eigene Anwendung. Gemeinsam prüfen wir Deinen Anwendungsfall anhand von vier Fragen: Wie oft kommt er vor? Wer nutzt ihn? Wie stabil ist der Ablauf? Und was passiert, wenn die Anwendung einmal ausfällt?

Leitfragen:

Welche Idee hattest Du schon, aber als zu klein für eine Anschaffung verworfen?
Welches Papierformular fasst Ihr täglich an?
Wo gibt es bereits eine gekaufte Lösung, die Ihr nur nicht nutzt?
02Den Ablauf beschreiben

Bevor die Anwendung entsteht, muss der Ablauf klar sein. Wer erfasst was, an welchem Ort, mit welchem Gerät und unter welchen Bedingungen? Auf der Baustelle bedeutet das: schmutzige Hände, Handschuhe, Sonne auf dem Display und manchmal kein Netz.

Leitfragen:

Wer bedient die Anwendung, und wie viel Zeit hat diese Person dafür?
Was passiert, wenn unterwegs kein Netz verfügbar ist?
Welche Angabe ist Pflicht, welche freiwillig?
03Die Anforderung formulieren

Jetzt entsteht die Beschreibung Deiner Anwendung. Zweck, Nutzerkreis, Eingabefelder, Pflichtangaben, Berechtigungen, Ausgabeformat und Aufbau werden Schritt für Schritt festgelegt. Genau diese Beschreibung ist das eigentliche Werkstück des Tages.

Leitfragen:

Welche Daten muss die Anwendung lesen, welche schreiben, welche niemals anfassen?
Was soll am Ende herauskommen: eine Liste, ein PDF, eine Mail, ein Eintrag im System?
Woran erkennst Du, dass die Anwendung fertig ist?
04Bauen mit Lovable oder Manus

Aus Deiner Beschreibung entsteht Schritt für Schritt die Anwendung. Gemeinsam bauen, testen und verbessern wir sie. Dabei lernst Du, Fehler so zu beschreiben, dass die KI sie gezielt behebt, statt neue zu erzeugen.

Leitfragen:

Was funktioniert im ersten Durchlauf nicht, und woran liegt es?
Welche Beschreibung war zu ungenau?
Was fällt Dir erst auf, wenn Du die Anwendung in der Hand hast?
05Wann welches Werkzeug – und wann keines

Nicht jedes Werkzeug passt zu jedem Anwendungsfall. Gemeinsam schauen wir, wann Lovable oder Manus die richtige Wahl sind – und wann eine klassische Software die bessere Entscheidung ist.

Leitfragen:

Geht es um ein Formular, eine Auswertung oder eine Anwendung mit mehreren Rollen?
Wie viele Personen arbeiten damit, und wie lange soll sie laufen?
Ab welcher Größe wäre eine Eigenentwicklung unklug?
06Daten, Zugriff und Verantwortung

Eine selbst gebaute Anwendung verarbeitet echte Daten. Wir klären, wo sie liegen, wer Zugriff hat, wie Zugänge vergeben werden und was bei einem Ausfall passiert.

Grundlage sind die DSGVO und unsere Datenampel. Die wichtigste Regel dabei lautet: Alles, was Du nicht an Deine Haustür nageln würdest, gehört auch nicht in Deine Anwendung.

Leitfragen:

Welche personenbezogenen Daten erfasst Deine Anwendung?
Wer darf sie sehen, wer darf sie ändern?
Was passiert, wenn die Person, die sie gebaut hat, den Betrieb verlässt?
07Einführen und pflegen

Eine Anwendung entfaltet ihren Nutzen erst dann, wenn sie im Betrieb auch wirklich genutzt wird. Deshalb legen wir gemeinsam fest, wer sie einführt, wer Fragen beantwortet und wer sie künftig weiterentwickelt.

Leitfragen:

Wer testet sie zwei Wochen lang im echten Betrieb?
Wer ändert sie, wenn sich der Ablauf ändert?
Woran misst Du in drei Monaten, ob sie sich gelohnt hat?

Die Reihenfolge der Arbeitsblöcke orientiert sich am Ablauf des Tages und an den Anwendungsfällen, die die Teilnehmenden mitbringen.

Der Veranstaltungsort

Über den Veranstaltungsort

Die handwerksimpulse Akademie ist ein Ort, an dem Menschen aus dem Handwerk gerne zusammenkommen, voneinander lernen und immer wieder zurückkehren.

Mitten in der denkmalgeschützten Hochheimer Altstadt – direkt am Weinberg und am Weingut der Stadt Frankfurt – steht die Remise von 1659. In ihr verbinden sich moderne Seminartechnik und die besondere Atmosphäre eines historischen Hauses. Helle Seminarräume, ein großzügiger Wohn- und Essbereich sowie Garten und Terrasse mit Blick auf die Weinberge machen die Akademie zu einem Ort, an dem Lernen leichtfällt und gute Gespräche ganz selbstverständlich entstehen.

Im Teilnahmebeitrag sind Getränke, Snacks und das gemeinsame Mittagessen enthalten. Wann wir essen gehen, entscheiden wir passend zum Verlauf des Tages. Dafür gehen wir gemeinsam zu Fuß in eine der Gaststätten oder Straußwirtschaften in Hochheim.

Was Dich erwartet:

Seminarsaal der handwerksimpulse Akademie
handwerksimpulse Akademie
handwerksimpulse Akademie
Persönliche Gastgeber, die Dich am Tor begrüßen
Eine Akademie, in der Lernen, Austausch und gute Gespräche ganz selbstverständlich zusammengehören
Moderne Seminarräume in einem historischen Gebäude mit besonderem Ambiente
Durchgehende Verpflegung mit Frühstück, gemeinsamem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen – dazu entspannte Pausen im Garten oder auf der Terrasse
Ein Format, an dessen Ende Du nicht nur neues Wissen mitnimmst, sondern auch konkrete Ergebnisse für Deinen Betrieb

Hier geht es nicht um einen Seminarraum. Hier geht es um einen Ort, an den Menschen gerne zurückkehren.

Dein nächster Schritt

Termine & Preis

22.
Okt 2026
Do., 22.10.2026 · Fr., 23.10.2026
Tag 1: 10:30–17:30 Uhr · Tag 2: 09:00–13:00 Uhr · handwerksimpulse Akademie, Wintergasse 4, 65239 Hochheim am Main
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14.
Dez 2026
Mo., 14.12.2026 · Di., 15.12.2026
Tag 1: 10:30–17:30 Uhr · Tag 2: 09:00–13:00 Uhr · handwerksimpulse Akademie, Wintergasse 4, 65239 Hochheim am Main
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9.
März 2027
Di., 09.03.2027 · Mi., 10.03.2027
Tag 1: 10:30–17:30 Uhr · Tag 2: 09:00–13:00 Uhr · handwerksimpulse Akademie, Wintergasse 4, 65239 Hochheim am Main
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2.
Juni 2027
Mi., 02.06.2027 · Do., 03.06.2027
Tag 1: 10:30–17:30 Uhr · Tag 2: 09:00–13:00 Uhr · handwerksimpulse Akademie, Wintergasse 4, 65239 Hochheim am Main
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Kein passender Termin? Das Seminar ist auch als Inhouse-Seminar im eigenen Betrieb buchbar. Schreib Andrea kurz, worum es Dir geht – sie meldet sich persönlich zurück: andrea@handwerk.live · 0151 61515700

Häufige Fragen

Brauche ich Vorwissen zu Künstlicher Intelligenz?

Nein. Das Seminar „KI-Grundlagen für das Handwerk“ ist der Einstieg ohne Vorwissen. Die Inhalte bauen Schritt für Schritt auf.

Wie viele Personen nehmen teil?

Wir arbeiten so, dass für jede teilnehmende Person Zeit für die eigenen Aufgaben bleibt.

Kann das Seminar auch bei uns im Betrieb stattfinden?

Ja, mehrere Seminare sind als Inhouse-Schulung buchbar. Termin und Ablauf stimmt das Team mit Dir ab.

Wo findet das Seminar statt?

In Hochheim am Main – gut erreichbar aus dem Rhein-Main-Gebiet, aus Wiesbaden und Frankfurt. Adresse: Wintergasse 4, 65239 Hochheim am Main.

Wie sind die Stornobedingungen?

Stornokosten: Bis 10 Werktage vor Veranstaltung 0,-. Danach bei Neubelegung durch anderen Kunden 0,- Euro. Ansonsten erfolgt die volle Abrechnung der Leistungen mit der Möglichkeit der Inanspruchnahme zu einem späteren Zeitpunkt.